Goenn dir was - ein Beitrag mit einem Augenzwinkern

 

Als meine liebste Bloggerkollegin Natalia zu ihrer Blogparade „Tu Dir etwas Gutes“ – gemeinsam gegen Stress aufgerufen hat, musste ich zunächst etwas schmunzeln. Nicht, weil ich die Blogparade nicht immens wichtig fände oder das Thema komisch wäre, sondern weil ich mich dabei ertappt habe, wie schwer es mir fällt runterzufahren. Wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich immer unter Strom stehe und es mir selten gelingt, wirklich zu entspannen. Liegen viele Aufgaben an, schlafe ich schlecht und träume sogar davon. Ich bin oft angespannt und dann, und das muss ich leider zugeben, auch sehr erschöpft.

 

Dann habe ich das Gefühl, nicht wirklich viel oder überhaupt jemals genug geschafft zu haben. Dann zähle ich manchesmal die Stunden bis meine Zwerge schlafen, bis es etwas ruhiger ist. Wenn die Kleidung für den kommenden Tag rausgelegt, die Wäsche gemacht, die Wohnung geputzt ist, dann frage ich mich oft: Habe ich heute wirklich genug getan? Für meine Kinder, meine Familie, aber auch für mich? Haben meine Kinder gespürt, dass ich sie unendlich liebe?  Dass sie das Allerwichtigste auf Gottes Erden für mich sind, dass ich unheimlich stolz auf sie bin? Ich bin so oft nicht die Mama, die ich gerne sein würde. Bleibe nicht immer gelassen und ruhig, wie ich es gern würde. Merke, dass sich mein Stress auf meine Kinder überträgt und es eigentlich längst an der Zeit wäre, dass ich abschalte, pausiere, etwas für mich tue. Warum fällt es mir dann so schwer, das auch wirklich durchzuziehen? Warum habe ich immer das Gefühl, dass ich auf jeden Fall noch diese oder jene Aufgabe erfüllen muss, dass es nicht läuft, wenn ich es nicht tue?  Merke, dass ich mich in einem Hamsterrad befinde und unbedingt etwas ändern muss, weil ich erschöpft bin. Müde und ausgelaugt. Irgendwo her wieder Kraft tanken muss. Es ist so wichtig zu dieser Erkenntnis zu gelangen. Sich nichts vorzuwerfen. Sich nicht unter Druck zu setzen. Sich zu freuen, an dem was man hat und auch mal alle Fünfe gerade sein zu lassen. Ich muss viel lernen, an mir arbeiten, entspannter werden. Theoretisch ist das alles sehr einfach, nur dies auch tatsächlich umzusetzen. Ach, ich glaube, ihr versteht mich, oder?
Was kann ich also tun, dass ich mir diese Pausen hole, die Krafttankstelle aufsuche und meine Energiereserven auflade?
Ich habe ein paar Ideen gesammelt, die mir gut tun, auch wenn ich dies aktuell noch viel zu selten wahrnehme. Insofern sind diese Zeilen ein guter Reminder, mir doch ab und an diese Me-Time zu gönnen und mir etwas Gutes zu tun. Und wenn ihr mich dabei unterstützt und mit macht, dann sind wir bald alle vor Kraft strotzende Mamis, zwar mit Augenringen und immer noch aussehend wie ein Panda, aber kraftvoll. ;-)

 

1. Sei dankbar und stolz auf dich! Mach‘ dir gute Gedanken!

 

Das klingt so banal, so einfach, aber ich merke wirklich, wenn ich mich auf das Wesentliche besinne. Wenn ich die eigentlich unwichtigen Dinge mir nicht so zu Herzen nehme. Wenn ich mich über eine Kritik ärgere, sich jemand in der Schlange vordrängelt, mich überholt, dann sollte ich mir viel öfter denken: So what? Schönen Tag noch! Es ist so unwichtig. Darauf kommt es im Leben nun wirklich nicht an. Ich habe eine tolle Familie, die einigermaßen gesund ist, ich habe Freunde und einen guten Job. Ich habe wirklich Grund genug glücklich und dankbar zu sein und sollte das auch! Ich kann stolz auf mich sein! Gute Gedanken machen gute Laune. Und gute Laune vertreibt Stress. So einfach!

 

2. Schokolade

 

Überall lese ich gerade von den „zuckerfrei“-Challenges und ich bewundere die Mädels total, die das durchhalten. Und sie haben ja Recht, zuviel Zucker ist wirklich nicht gut. ABER: Ohne Schokolade ist das Leben machbar, aber so sinnlos. ;-) Schokolade macht mich glücklich. Und deswegen gönne ich mir die auch ab und an. Nur meine Hüften könnten davon Abstand halten. Aber gut, man kann ja nicht alles haben. Stimmt’s?

 

 

 

3. Meine Mädels

 

Ich gehe wirklich viel zu selten mit meinen Mädels weg. Ich meine, sind wir ehrlich, die Disko-Zeiten sind längst vorbei. Männer aufreißen haben wir nicht mehr nötig. ;-) Aber so ein Kino-Abend oder einfach ein Abend in einer Cocktail-Bar mit einer oder zwei Hugochen. Ach ja, das kann schon wahre Wunder bewirken.

 

 

 

4. Netflix

 

Seit ein paar Monaten habe ich es und ja, ich liebe es und kann dabei so richtig faulenzen. Es gibt nichts Besseres als Netflix. Ganz individuell einstellbar, wann auch immer die Zwerge im Bett sind, geht es los. Und ich hab so einige Serien schon durch. Empfehlen kann ich zum Beispiel: „ The Good Wife“, „Scorpions“, „Luther“, „Crossing Lines“. Habt ihr noch mehr Tipps? Dann immer her damit.

 

 

 

5. Massage

 

Ab und an, zwar ganz selten, aber immerhin, gönne ich mir eine Massage. Leider nicht vom Göttergatten, der kann damit irgendwie so gar nichts anfangen. ;-) Stattdessen von einem jungen, hübschen Masseur…..*prust*. Ne, ne, ne dem zeige ich meine Tüten nicht. Also Masseurin und genieße die 20 Minuten. Eigentlich könnte ich da ja ewig liegen bleiben, aber Zeit ist Geld und ganz günstig ist das ja nicht, aber immerhin. Gleiches gilt übrigens für Kopfmassagen. Daher bin ich sehr froh, dass eine Freundin von mir Friseurin ist. Da komme ich sogar manchmal in den Genuss einer Kopfmassage. Also Mädels, sucht Euch Friseurinnen zu Freundinnen.

 

 

 

Ach, allein beim Schreiben, denke ich mir gerade, es wird mal wieder Zeit für etwas Me-Time. Wie sieht es bei Euch aus? Völlig entspannt oder sprechender Panda? Habt ihr Tipps? Dann haut raus. Mehr könnt ihr übrigens bei Simplylovelychaos darüber lesen. ;-) Nur das Beste! Eure Nisla <3

 

P.S.: Das Bild zeigt mich übrigens im Urlaub beim WELLLLLNEEESSS…

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