#RockstarParentsDoGood

 

Sitze am Sofa, Kuchen in der einen Hand, Tee in der anderen und denke mir, ja, ganz nett, alles irgendwie. Kann mich eigentlich nicht beschweren. Lobe mich selbst und freue mich an den Erfolgen in meinem Leben. Alles sehr cool irgendwie, bequem. Läuft doch.

 

Schaue Nachrichten und sehe das Leid und den Hass der Menschen untereinander. Habe das Gefühl, dass es immer schlimmer wird, ich immer trauriger. Trotz meines beschaulichen, gemütlichen Lebens.
Mache mir Gedanken. Ist das schon alles? Reicht es, dass ich mich an meinem eigenen Glück erfreue? Will ich nicht einen Unterschied machen in dieser Welt? Wenn auch nur in einem ganz kleinen Maß, mit meinen ganz kleinen Möglichkeiten?

 

Springe auf. Der Mann denkt sich, was hat sie denn jetzt wieder? Denkt er sich im Übrigen öfter. ;-)

 

Taten müssen folgen. Jawohl. Es geht los. Die Gedanken sprudeln. Könnte eine Challenge daraus machen. Und hey, meine Blog-Leser und vielleicht sogar andere Blogger mitnehmen. Die sind fit, die sind empathisch, die sind mega-cool. Ich bin sicher, die sind dabei. Hüpfe im Haus herum und denke mir, yes, das wird was. Das wird genial. Ich freu mich an dem Nicht-Auserkorenen und ich weiß auch überhaupt nicht, was das wird, ob es klappt, ob mehr Menschen als nur ich mitmachen. Aber egal, die Alternative wäre nichts tun. Und die ist keine Option für mich. Also los, los. ;-)

 

Vieles geht mir durch den Kopf. Wie könnte so eine „Do Good“-Challenge aussehen? Ideen, wie einer Freundin eine liebe Karte schreiben, der Erzieherin eine Umarmung schenken und ihr danken für die Arbeit, der Nachbarin einen Kuchen backen, dem Postboten eine Tafel Schokolade an den Briefkasten hängen, der anderen Mami zulächeln, wenn sie mit ihren Kampfzwergen kämpft, dem Menschen hinter dir in der Schlange das Eis zahlen, dem Obdachlosen einen warmen Kaffee oder etwas zu essen kaufen, eine Mama am Spielplatz ansprechen und ihr sagen, was für eine tolle Mami sie ist und was für einen unglaublichen Job sie macht, usw. usw.… Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, viele Ideen, viele Herangehensweisen. Und eigentlich, ja eigentlich ist es egal, denke ich mir. So lange irgendwie, irgendwo, irgendetwas Gutes getan wird. Meine Leser wissen, was Gutes tun bedeutet. Jeder interpretiert es ein bisschen anders, aber ich bin sicher, es kommt was ganz Tolles dabei heraus. Ich weiß es.
Ich beschließe für mich im kommenden Monat bewusst mindestens 10 gute Taten zu vollbringen. Und werde diese am Ende dann auch zusammen mit meinen Erfahrungen hier verbloggen. Das Ganze werde ich unter dem Hashtag #RockstarParentsDoGood führen. Seid Ihr dabei? Das fände ich so genial. Es geht auch gar nicht um die Anzahl der guten Taten, die Ihr vollbringt, sondern, dass Ihr etwas tut. Vielleicht kostet Euch manches auch ein wenig Mut, aber nur so können wir wachsen. Wenn Ihr etwas darüber schreibt, würde ich mich natürlich wahnsinnig freuen, wenn Ihr den #RockstarParentsDoGood verwendet. So sehe ich, was im nächsten Monat so zusammen kommt. Lasst uns zusammen die Welt ein Stückchen verändern. Tun wir Gutes. Werden wir zum Segen für Andere. Geben wir den Tagen Sinn.

 

Getreu dem Motto von Erich Kästner „ Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“