Der Höhlenweg bei Plech – eine tolle Wanderung für Familien

Wunderschöne Wiesen, fünf Höhlen, die erkundet werden wollen, Wald-und Schotterwege: Das Alles findet ihr bei einer Wanderung auf dem Plecher Höhlenweg. Die Strecke verläuft sich auf etwa 8 Kilometern mit etwa 270 Höhenmetern. Hier haben auch schon die kleineren Kinder ab sechs Jahren eine Menge Spaß. Und ganz wichtig: Taschenlampe zum Erkunden der Höhlen nicht vergessen. ;-)

 

Wir entscheiden uns an Muttertag für eine kleine Wanderung. Voraussetzung ist, dass auch die Kinder ihre Freude haben und es etwas Spannendes zu entdecken gibt. So stoßen wir auf den Plecher Höhlenweg. Wir fahren über die Autobahn nach Plech und geben ins Navi die Neuhauser Straße ein. Diese befindet sich mitten im Ortszentrum. Wir folgen der Neuhauser Straße und fahren aus Plech heraus. Kurz nach dem Ortsschild kommt auf der linken Seite ein kleiner Parkplatz, von wo aus wir unsere Höhlenwanderung starten können. Uns fällt sofort die kleine Hütte neben dem Parkplatz auf, die frei zugänglich ist und die wir am Ende für ein Picknick nutzen werden. 

Der Wanderweg ist perfekt mit gelben Dreiecken ausgezeichnet, so dass ein Verlaufen unmöglich ist. Immer wieder gibt es Weggabelungen und Beschreibungen, wie weit die nächste Höhle entfernt ist. Gleich zu Beginn unserer Wanderung stoßen wir auf das „Felsenloch“. Dieses ist von einem Zaun umgeben, damit niemand zu  nah an die tiefe Erdspalte gelangt. Dank eines Steges kann man dennoch in die Tiefe blicken. Es ist wirklich atemberaubend. Auf Informationstafeln ist zu lesen, dass hier 49 menschliche Skelette aus der Spätbronze-und Eisenzeit gefunden wird. Irgendwie ein wenig mulmig. ;-) Anschließend wandern wir zur Fleischhöhle.

Der Sage nach soll hier ein Dieb in der Zeit um den Ersten Weltkrieg Fleischstücke versteckt haben, die er nach den Hausschlachtungen von Bauern ergattert hatte.

 

Danach laufen wir durch den Wald bis zu einer Verbindungsstraße, die wir überqueren müssen und wieder in den Wald hinein
Nach etwa einem halben Kilometer biegen wir rechts ab, an dem herrlichen Dolomit-Felsmassiv der „Saalburg“ (Vogelschutzgebiet) vorbei bis hin zu einem Wiesengrund. Dem Waldrand folgend führt unsere Route nach etwa 400 Metern links in den Wald aufwärts zur „Saalburggrotte“. Für uns die imposanteste Höhle der ganzen Wanderung. An den oberen Wänden findet man Ansätze von Tropfsteingebilden. Und es macht irre Spaß diese zu erkunden. Wenn es auch recht steil nach oben und dann auch wieder nach unten geht. Anschließend entscheiden wir uns den Schildern folgend für die Raumhöhle mit einer wunderschönen Felsgestaltung und der Felsbrücke am Eingang. Zum Abschluss  besichtigen wir noch die Rohenlochhütte, die weiter im Inneren richtig dunkel wird.  Von dort aus laufen wir zurück zu unserem Ausgangspunkt und machen es uns in der Hütte gemütlich. Insgesamt sind wir gemütlich etwa 4 Stunden unterwegs gewesen. 

Besonders haben wir uns über zwei bemalte Steine gefreut, die wir unterwegs gefunden haben. Diese wurden im Rahmen der Facebook-Gruppe „Frankenstones“ ausgelegt. Wir haben sie mitgenommen und werden sie bei unserer nächsten Wanderung dann an einem anderen Ort auslegen. So werden aus den Steinen auch Wandersteine. 

Unser Fazit: Eine Wanderung für Familien, die sich sehr lohnt und die wir euch wärmstens für einen Ausflug ans Herz legen können.

Anfahrt: Neuhauser Straße, Plech. Der Straße folgen und den Ort verlassen. Kurze Zeit nach dem Ortsschild kommt auf der linken Seite ein Parkplatz. Merkt euch das Ausflugsziel doch gleich für später auf Pinterest. 

 

 

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