Artikel mit dem Tag "Mutterliebe"



Oh liebe Mamis, was soll ich sagen. Manchmal ist es hart. Gerade in Phasen wie diesen. Du hast Kinder. Bist wahrscheinlich irgendwas zwischen 25 und 45. Deine Kinder sind vielleicht noch klein oder gerade in ihren Teenagerjahren.
Es ist 14 Uhr am Nachmittag und eigentlich war ich ganz zufrieden damit, wie der Tag bisher lief. Ich habe das Vesper für den Tag vorbereitet, habe die Zwerge in die Schule gebracht und war rechtzeitig auf der Arbeit. Und das nach einer Nacht, in der unser kleiner Sohn sich mal wieder um 4 Uhr gemeldet hatte und meinerseits an Schlaf nicht mehr zu denken war...
Liebe Mama, ich fühle dich. Und ich sehe wie du dich verändert hast. Und es gibt nichts Schöneres als das. Vielleicht ist es dir nicht bewusst. In dem Alltag des anstrengenden Mama-Daseins fühlst du dich manchmal verloren und sicher nicht gerade schön. Aber du bist es.
Wir haben einen Draht zu unseren Kindern. Wir als Eltern. Und wir als Mütter nochmal in ganz besonderer Weise.
Liebe Mama, dein Leben wird nicht immer das Perfekteste sein. Du wirst Höhen und Tiefen erleben. Dich vor Müdigkeit an einen Tropf hängen lassen wollen, der nur aus Kaffee besteht. Du wirst manchmal in deinem Auto sitzen und weinen, weil du dir so unsicher bist, ob du alles richtig machst.
Meine Liebe zu euch...
Wenn ich meinen Großen morgens an der Schule aus dem Auto steigen lasse und ihm nachblicke, wie er da hineinläuft in dieses Riesengebäude, schon das dritte Jahr, ich meine das DRITTE Jahr, dann überwältigen mich die Gefühle.
Mein lieber Zwerg, ich sitze hier im Dunkeln und spüre deinen Atem an meiner Wange. Ich muss lächeln bei dem Gedanken daran, als du mir heute erklärt hast, warum Papas Auto schwerer ist als Mamas. Und dass du es daran feststellst, weil es bei Papa viel mehr ruckelt und dann der Blutdruck im Popo hochgeht...
Du lebst in einem Haus, das geputzt werden muss, tagtäglich und das dir viel abverlangt? Wechsle die Perspektive: Du hast ein sicheres zu Hause...
Meine lieben Zwerge, gestern bin ich ausgetickt. Ich war übermüdet und überfordert. Von dem Tag, der letzten Woche, der vielen Arbeit, euren Streitereien. Und ich habe es an euch ausgelassen. Ich wurde lauter und habe in diesem Moment schon gespürt, dass das was ich hier tue, nicht richtig ist. Dennoch habe ich jeden weiteren Satz mit aber, du musst; aber du solltest, usw. beendet..

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