Artikel mit dem Tag "Mutterliebe"



Liebe Mama, ich fühle dich. Und ich sehe wie du dich verändert hast. Und es gibt nichts Schöneres als das. Vielleicht ist es dir nicht bewusst. In dem Alltag des anstrengenden Mama-Daseins fühlst du dich manchmal verloren und sicher nicht gerade schön. Aber du bist es.
Wir haben einen Draht zu unseren Kindern. Wir als Eltern. Und wir als Mütter nochmal in ganz besonderer Weise.
Liebe Mama, dein Leben wird nicht immer das Perfekteste sein. Du wirst Höhen und Tiefen erleben. Dich vor Müdigkeit an einen Tropf hängen lassen wollen, der nur aus Kaffee besteht. Du wirst manchmal in deinem Auto sitzen und weinen, weil du dir so unsicher bist, ob du alles richtig machst.
Meine Liebe zu euch...
Wenn ich meinen Großen morgens an der Schule aus dem Auto steigen lasse und ihm nachblicke, wie er da hineinläuft in dieses Riesengebäude, schon das dritte Jahr, ich meine das DRITTE Jahr, dann überwältigen mich die Gefühle.
Mein lieber Zwerg, ich sitze hier im Dunkeln und spüre deinen Atem an meiner Wange. Ich muss lächeln bei dem Gedanken daran, als du mir heute erklärt hast, warum Papas Auto schwerer ist als Mamas. Und dass du es daran feststellst, weil es bei Papa viel mehr ruckelt und dann der Blutdruck im Popo hochgeht...
Du lebst in einem Haus, das geputzt werden muss, tagtäglich und das dir viel abverlangt? Wechsle die Perspektive: Du hast ein sicheres zu Hause...
Meine lieben Zwerge, gestern bin ich ausgetickt. Ich war übermüdet und überfordert. Von dem Tag, der letzten Woche, der vielen Arbeit, euren Streitereien. Und ich habe es an euch ausgelassen. Ich wurde lauter und habe in diesem Moment schon gespürt, dass das was ich hier tue, nicht richtig ist. Dennoch habe ich jeden weiteren Satz mit aber, du musst; aber du solltest, usw. beendet..
Oft erwischt es mich mitten in der Nacht. Dann, wenn ich nochmal nach dir sehe, bevor ich ins Bett gehe. Wenn ich überprüfe, dass du richtig atmest, dass es dir gut geht. Die Decke wieder zurechtlege und dich drehe, weil du wieder ganz verquer im Bett liegst. Dein Köpfchen streichle und dir sage, ich hab’ dich lieb. Dann erwischt es mich: Dieses Gefühl von Glück. Das Gefühl von Glück und Dankbarkeit. Und das Wissen darüber, wie gesegnet ich bin. Mit dir.
Du bist heute wütend geworden. Lauter. Zu laut. Du hast es nicht geschafft das Geschirr zu spülen. Es stapelt sich in der Spüle, die Spülmaschine hat den Geist aufgegeben. Du bist müde. Erschöpft. Fragst dich, wann endlich Ruhe einkehrt in deinem Haus.

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