Artikel mit dem Tag "Mamagefühle"



Man kann Depression nicht sehen
Ich hatte heute ein Erlebnis, das mich noch immer sehr beschäftigt. Und das mich dazu bewegt diese Zeilen hier niederzuschreiben. Wenn ich auch nur einen Menschen erreiche, dann ist so viel mehr erreicht. Für uns. Für euch. Für alle, die an Depressionen leiden. Und für alle, die es verstehen. Und verstehen wollen.
Sei gut zu dir. Gerade jetzt.
Die Depression und der Pandemie-Wahnsinn.
Es ist okay
Es ist okay. Ich weiß, wahrscheinlich fragst du dich, was mit dir nicht stimmt. Wahrscheinlich machst du dir Sorgen darüber, dass du einfach nichts richtig hinbekommst. Wahrscheinlich fragst du dich, warum es dir nicht gut geht, wo du doch alles hast. Ich weiß, du fühlst dich, als würdest du versagen.
Du bist stark
Du bist stark. Glaub mir.
Du bist genug
Du bist genug, meine liebe Freundin.
Das Glück von morgen
Poesie.
Jeden Tag danke ich Gott für meinen Platz in der ersten Reihe.
Zugegeben, manchmal da sitze auch hier und würde gerne eine Geschichte voller Liebe und Mut und Umarmungen und Küssen schreiben. Von der perfekten Familie, nie streitenden Kindern und dauernfitten Eltern. Kann ich aber nicht.
„Ich habe keine Lust mehr“, schreie ich quer durch das Haus. Zwischen all den Wäschebergen und Hausaufgaben- und Homeschoolingtürmen, meinem offenen Laptop mit so vielen Dingen, die es noch abzuarbeiten gilt, verschmähten Essensresten und dem Geschirr auf dem Tisch. Finito. Ich bin fertig. Ende Gelände.
Meine lieben Zwerge, manchmal bin ich ein Idiot. Offen und frei herausgesprochen, ein Riesenidiot sogar. Manchmal frage ich mich, ob ihr wisst, wie sehr ich euch liebe. Wenn ich nachts in eure Zimmer laufe und euch beim Atmen beobachte. Wenn ich eure friedlichen Gesichter betrachte und mein Herz vor Liebe zerspringen könnte.

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