Artikel mit dem Tag "Mamablog"



Ich will eine Geschichte schreiben, sie euch erzählen und doch fehlen mir die Worte, ob gleich der wunderbaren vielen Geschichten ich doch erzählen könnte. Großartige Geschichten. Groß und artig, irgendwie.
Ich halte mich an die Regeln, gehe nur noch selten einkaufen und wenn dann auch nur für die ganze Woche und in kleinen Geschäften. Mir ist der Trubel zuviel geworden. Selbst mit der besten Freundin schreibe ich nur oder chatte. Vor ein paar Tagen telefonierte ich mal wieder mit einer lieben Freundin. Selten sind diese Momente geworden. Zwischen all den Aufgaben, die ich tagtäglich zu meistern versuche. Meine Freundin ist Krankenschwester. Und erzählt von ihren Erfahrungen im Notdienst.
Am Samstag hatte ich Geburtstag. Ich bin jetzt 35. Ein Geburtstag wie jedes Jahr? Wohl eher nicht. Die aktuelle Zeit schränkt ein, somit war auch mir eine große Party nicht vergönnt.
Ist es nicht erstaunlich? Was da gerade so passiert? In unseren Herzen. Wir besinnen uns wieder auf die Dinge, auf die es eigentlich ankommt.
Diese Zeilen gehen an die Kinder.
Melanie ist Bloggerin und Lehrerin und lebt in Österreich. Wegen Corona herrscht seit Montag dort Ausgangssperre. Was das für sie und ihre Familie bedeutet und wie der Alltag läuft, hat sie mir in einem Interview erzählt.
Manchmal scheint es, dass wir kaum noch dem Mama-Alltag standhalten können. Die Erwartungen an uns selbst und die vielen stressigen Momente tagaus und tagein sind manchmal so hart, dass wir am liebsten davonlaufen möchten.
Es ist 14 Uhr am Nachmittag und eigentlich war ich ganz zufrieden damit, wie der Tag bisher lief. Ich habe das Vesper für den Tag vorbereitet, habe die Zwerge in die Schule gebracht und war rechtzeitig auf der Arbeit. Und das nach einer Nacht, in der unser kleiner Sohn sich mal wieder um 4 Uhr gemeldet hatte und meinerseits an Schlaf nicht mehr zu denken war...
Nicht das äußere du. Nicht die Babypfunde, die du nicht so leicht los wirst. Nicht, ob du heute geschminkt bist oder deine Haare frisch gewaschen sind. Und auch nicht dafür, dass deine Haut im Sommer topgebräunt ist oder du nach 12 Stunden Sonnenbaden immer noch wie ein Käsekuchen rum läufst.
Lieber Schatz, ich weiß, wie du über Geburtstage denkst. Ein Jahr älter, nicht viel mehr. Aber soll ich dir was sagen: Diese 43 Jahre stehen dir ziemlich gut. Und das, was dir am Allermeisten steht, bist du als Papa.

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