Artikel mit dem Tag "Mama"



Was wäre, wenn wir uns gegenseitig ermutigen anstatt uns den Mut zu nehmen? Was wäre, wenn wir uns gegenseitig bestärken in dem, was wir tun anstatt uns zu bewerten?
Oft erwischt es mich mitten in der Nacht. Dann, wenn ich nochmal nach dir sehe, bevor ich ins Bett gehe. Wenn ich überprüfe, dass du richtig atmest, dass es dir gut geht. Die Decke wieder zurechtlege und dich drehe, weil du wieder ganz verquer im Bett liegst. Dein Köpfchen streichle und dir sage, ich hab’ dich lieb. Dann erwischt es mich: Dieses Gefühl von Glück. Das Gefühl von Glück und Dankbarkeit. Und das Wissen darüber, wie gesegnet ich bin. Mit dir.
Neulich am Sportplatz war mal wieder so ein Moment. Eigentlich bin ich ziemlich gut organisiert. Würde das sogar zu meinen Stärken zählen. Ich bin strukturiert, vergesse selten Geburtstage und habe auch irgendwie immer ein kleines Geschenkchen parat, wenn es gerade gebraucht wird. Eigentlich bin ich ziemlich gut organisiert. Eigentlich. Denn manchmal da vergesse ich Dinge. Dinge, die dann in doofen Momenten überlebenswichtig scheinen..
Es ist so schwer um Hilfe zu bitten. Vor allem als Mama. Denn als Mama hat man eine 24-Stunden-Aufgabe. Diese hört nicht auf, wenn man schlafen geht, weil man dann nachts grübelt, ob mit den Zwergen alles okay ist, ob sie ihren Weg gehen. Sie hört nicht auf beim Essen, weil man füttert, Essen schneidet, verschüttete Getränke aufwischt. Sie hört nicht auf beim Hausaufgabe machen...
Vor einigen Tagen hatte ich Geburtstag. Keine große Sache, auch kein runder. So mittendrin zwischen Jugend und Lebenserfahrung. Trotzdem stimmt es mich nachdenklich. Nicht, weil ich ein Problem mit dem Alter hätte oder mich alt fühle. Eher diese Gedanken, was bleibt dir nach einem anstrengenden Tag. Woraus ziehst du die Kraft. Was ist das, was wirklich zählt. Was bleibt, wenn ich tot bin.
Meine Gedanken über Schatten, die manchmal auf dem Herzen liegen.
Wir Mütter haben fast alle irgendwann das Gefühl zu versagen. Warum das aber nicht stimmt und dass uns viel mehr Positives als Negatives ausmacht, lest ihr hier..
Für all die tollen Mamis da draußen ♥ Weißt du eigentlich, wie wunderbar du bist? Du meisterst dein Leben mit allen Tiefen und Höhen. Überwindest die größten Hindernisse, zweifelst oft an dir, gibst die Hoffnung nie auf. Du hast soviel Kraft. Und Mut. Du gibst nie auf. Hast die größte Liebe in deinem Herzen. Du gehst deinen Weg, den Weg deiner Kinder. Lässt dich nicht davon abbringen. Bist immer da für sie. Manchmal ist es uneben. Nicht immer geht es geradeaus. Doch du gehst ihn....
Liebe alleinerziehende Mami. Lieber alleinerziehender Papi. Ich ziehe meinen Hut vor dir! Dieser Brief ist nur für dich!
Über Freundschaften, die vergehen und solche, die bestehen. Manchmal tut es weh, aber es bleibt immer auch die Dankbarkeit.