Was bleibt?

 

Vor einigen Tagen hatte ich Geburtstag. Keine große Sache, auch kein runder.

 

So mittendrin zwischen Jugend und Lebenserfahrung. Trotzdem stimmt es mich nachdenklich.

 

Nicht, weil ich ein Problem mit dem Alter hätte oder mich alt fühle. Eher diese Gedanken, was bleibt dir nach einem anstrengenden Tag. Woraus ziehst du die Kraft. Was ist das, was wirklich zählt. Was bleibt, wenn ich tot bin.

 

Ja, was bleibt. Was möchte ich hinterlassen. Ich bin ein Mensch, der immer in Aktion ist. Selten still sitzen und nichts tun kann. Ich will die Welt verändern. Vielleicht auch nur ein Stückchen. Ein klein wenig besser machen trotz all der Fehler, die ich in mir trage.

 

Ich will gut sein und richtig. Und gebraucht werden. Vor allem aber möchte ich glücklich sein. Und Dankbarkeit spüren. Für all das, womit ich gesegnet bin. Gelingt mir nicht immer.  Dankbar zu sein. Obwohl ich mehr als allen Grund dazu habe. Ich bin gesund. Meine Familie ist es. Wir haben Menschen, die uns zur Seite stehen. Auch in schweren Zeiten. Kinder, die fröhlich sind. Die fröhlich machen. Die mich aber auch an meine Grenzen bringen.

 

In diesem alltäglichen Wahnsinn, der sich Mamaleben nennt.
Ich habe eine Arbeit, die mich mit Menschen arbeiten lässt. Das liegt mir. Ein Haus, ein warmes Bett und genug zu essen. Es klingt platt. Doch das ist doch genau das, was lebensnotwendig ist. Ohne das man auf Dauer nicht überleben kann.

 

Und trotzdem frage ich mich manchmal, was bleibt. Was hinterlässt du.

 

33 Jahre. 33 Jahre ich. Hier auf Erden. Worte, die berühren dürfen. Sollen. Nachdenklich machen.

 

Trauer. Freude. Wahrhaftigkeit. Dankbarkeit. Leben. Liebe. Gedanken. Worte.

 

Für Euch.