Mamasein ist wie das Leben

Mamasein ist wie das Leben: Es ist ein kontinuierlicher Prozess von Festhalten und Loslassen. Es ist verrückt, es ist durcheinander und es ist wunderschön.

 

Muttersein bringt uns an unsere Grenzen, Grenzen, von denen wir nicht einmal ansatzweise dachten, dass sie existieren. Es macht uns fertig, müde und damit umzugehen, ist nicht immer leicht. Es lässt uns wachsen, in uns und mit ihnen. Es ist Hoffnung und es ist der Versuch unser Bestes zu geben, jeden Tag.

 

Mamasein ist Verantwortung, sind Selbstzweifel, Schwäche. Es ist Stärke, Liebe und Rockstarleben.

 

Muttersein ist zu Hause. Für unsere Kinder. Erst wachsen sie in uns, dann wachsen wir mit ihnen und dann ziehen sie fort, ohne uns, aber immer mit der Gewissheit im Herzen, wir sind ihr zu Hause.

 

Mamasein ist ein kontinuierlicher Prozess, das Gleichgewicht zu halten, unsere Kinder glücklich zu machen, ohne uns selbst zu verlieren.

 

Wir kämpfen für sie. Wir beobachten, wir stehen hinter ihnen. Wir stehen vor ihnen. Wir halten ihnen den Rücken frei. Wir ziehen sie nach oben und pushen von unten. Wir kämpfen für sie im größten Sturm und geben ihnen die Stärke in den schwächsten Momenten.

 

Muttersein ist Achterbahnfahren, Höhen und Tiefen, kurvig und rasant. Es ist beschleunigen und verlangsamen, es sind Endorphine und Adrenalin.

 

Es ist tragen und getragen werden.

 

Einige Tage sind hart, aber es gibt auch in den härtesten Tagen diese Momente, die unsagbar glücklich machen. Die das Herz höher schlagen lassen. Die so mit Liebe erfüllen, dass das Herz explodieren könnte, so voller Liebe ist es.

 

 

 

Wir sind viel, noch so viel mehr mit ihnen. Sie sind viel, noch so viel mehr mit uns. Und zusammen sind wir Alles. So viel mehr als das. Es ist unendliche Dankbarkeit für sie, für die Liebe.

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Charnette (Samstag, 04 November 2017 08:28)

    Ein toller Beitrag, der mir aus der Seele spricht. Manchmal könnte man aus der Haut fahren und dann sprudelt man über vor Liebe! Wirklich verstehen kann man das aber nur, wenn man eine Mutter ist. :)
    LG
    Charnette

  • #2

    Benny (Samstag, 04 November 2017 10:00)

    Ach, auch ein Vater kann das gut nachvollziehen :D
    Heute fragt man sich wie man überhaupt mal über ein 2. Kind nachdenken konnte und morgen denkt man schon ans 3. und 4. ;)

    LG Benny
    www.movicfreakz.de

  • #3

    Steffi (Samstag, 04 November 2017 17:38)

    Hey,

    ein ehrlicher Beitrag. Auch als große Schwester muss ich sagen, dass mein Bruder (16 Jahre jünger) mir damals manchmal den Nerv geraubt hat, aber man ihm nie böse sein konnte :D

    Lg

    Steffi

  • #4

    Lisa (Samstag, 04 November 2017 19:02)

    Hallo,

    so ein schöner Artikel :) Er drückt eigentlich alles aus und fast das Mama- oder Elternsein super zusammen. Sehr schön geschrieben :)

    Ganz liebe Grüße, Lisa