Kinder sind auch mal schlecht drauf - goenn es ihnen!

Welche Mama kennt das nicht? Es gibt gute und schlechte Tage. So jippieh, yeah, yeah Tage und so richtige Scheiß Tage! Warum das so ist? Nun wir haben unsere Bedürfnisse, die leider nicht immer zu unser vollsten Zufriedenheit oder Genugtuung erfüllt werden, wir haben zu wenig geschlafen, der Kopf schmerzt, das Wetter ist kacke. Manchmal sind wir super glücklich und manchmal traurig, so dass wir Sturzbächen Konkurrenz machen könnten. Die Zeit rennt uns manchmal unfassbar schnell davon und wir sind kaum in der Lage hinterher zu rennen. Und manchmal, ok zugegebenermaßen ganz selten, ist uns sogar langweilig. Das mit dieser Gefühlswelt ist schon so ein Ding, oder? Und mitunter sind wir nicht mal in der Lage das zu beeinflussen.  Wir müssen so viel erledigen, an so viel denken, die To-Do-Liste ist endlos lang.

 

 

 

Unsere Kinder bleiben auf der Strecke

 

Doch was bleibt oft auf der Strecke? Wen schleppen wir oft nur so mit durch den Tag? Wer muss unserem oft so rasanten Tempo folgen? Richtig – unsere Kinder.

 

 

 

Ich versuche zu wachsen

 

 

 

Das vergesse ich nur allzu oft im Alltag, wenn noch schnell dies oder doch NUR noch schnell das erledigt werden muss. Und dann werden wir ungeduldig oder sauer, wenn sie, unsere Kinder, nicht so mitlaufen, wie wir uns das gerade vorstellen. Wir vergessen, dass diese kleinen Menschen auch Bedürfnisse haben und Gefühle. Dass sie vielleicht gerade so vertieft in das Spiel sind, dass sie einfach nicht verstehen können, dass wir jetzt weiter müssen. Manchmal sind sie aus unerklärlichen Gründen richtig schlecht gelaunt, haben Tobsuchtsanfälle im Supermarkt, wollen sich nicht anziehen. Die falsche Farbauswahl der Müsli-Schüssel sorgt für einen Eklat ähnlich dem eines großen Politikers.

 

 

 

Kindern ihre Gefühle zuzugestehen

 

 

 

Und sind wir mal ehrlich, wir schaffen es nicht immer, dies dann auch so zu behandeln, wie es unsere Kinder verdient hätten. Aber ich versuche, ja wirklich versuche, daran zu wachsen. Die Bedürfnisse meiner Kleinen anzuerkennen, ihnen zuzugestehen, dass auch sie nicht immer gut drauf sein können, dass es im Leben eben immer wieder auch mal Stürme gibt, die es zu überstehen gilt. Und wer kann diese Stürme mit unseren Kindern denn besser überstehen als wir? Es ist so wichtig, dass wir unsere Gefühle zeigen, dass wir ehrlich und authentisch sind, unseren Kindern nichts vormachen, weil sie sich ohnehin nichts vormachen lassen. Es ist mutig, Gefühle zu zeigen. Das gilt auch für unsere Kinder. Und wir wachsen daran. Wir machen es heute gut und morgen sind wir vielleicht wieder zu ungeduldig. Dennoch geben wir jeden Tag unser Bestes. Wir lieben und leben. Wir lachen und weinen. Und wir geben jeden Tag unser Bestes! Jeden einzelnen Tag. Worum es geht, ist unseren Kindern auch ihre Gefühle zuzugestehen und ihnen vor allem beizustehen. Die Guten und die Schlechten. Mit viel Liebe!

 

Drückt die Zwerge! Eure Nisla <3